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Kostenfalle Ladekarten
So schützen Sie Ihren E-Fuhrpark vor teuren Überraschungen
Der Tag war eigentlich perfekt geplant: Kundentermin am Vormittag, Rückfahrt über die Autobahn, kurzer Ladestopp an der Raststätte. Dienstwagen laden, Kaffee holen – weiterfahren. Doch als die Abrechnung eintrifft, folgt die böse Überraschung: Für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge wurden fast 62 Prozent mehr pro Kilowattstunde berechnet als im Tarifvertrag des bevorzugten Anbieters. Ein teures Beispiel dafür, wie schnell Unternehmen bei der E-Mobilität in Kostenfallen geraten können – und wie wichtig klare Regeln im Fuhrparkmanagement sind.
Carsten Claßen, Senior Mobility Consultant bei Athlon Germany, kennt diese Fälle nur zu gut. Er berät Unternehmen, die von der Elektromobilität profitieren wollen – ohne am Ende draufzuzahlen.

Am Unternehmensstandort ist Laden meist am günstigsten
Viele Unternehmen bieten bereits eigene Ladepunkte an – und profitieren davon. „Firmenkunden erhalten im Vergleich zu Privatkunden häufig deutlich bessere Konditionen“, erklärt Claßen. „Die Stromkosten wirken sich direkt positiv auf die Total Cost of Ownership aus. Je mehr am Standort geladen wird, desto wirtschaftlicher ist der E-Fuhrpark.“
Aber Theorie und Praxis liegen nicht immer nah beieinander. Nicht alle Firmen verfügen über ausreichend Ladeinfrastruktur, und Mitarbeitende sind oft unterwegs. Dann wird öffentlich geladen – bequem, aber riskant, wenn Tarife nicht transparent geregelt sind.
Der Tarifdschungel unterwegs: 200 Anbieter – viele Preisfallen
Deutschland verfügt mittlerweile über ein dichtes Netz an öffentlichen Ladepunkten – Autobahnraststätten, Parkhäuser, Supermärkte. Doch hinter der guten Versorgung verstecken sich komplexe Preisstrukturen. Rund 200 Anbieter mit jeweils eigenen Tarifen, Abrechnungsmodellen und Zusatzgebühren machen es schwer, den Überblick zu behalten.
„Wer spontan lädt und keine Vertragsbindung hat, zahlt häufig den höheren Ad-hoc-Preis“, warnt Claßen. Während Vertragskunden beispielsweise rund 0,52 €/kWh zahlen, können Ad-hoc-Kosten bis zu 0,84 €/kWh betragen. Dazu kommen mögliche Blockiergebühren, wenn das Fahrzeug nach Ladeende weiter auf dem Parkplatz steht.
Ein Ladestopp, der wie ein Routinevorgang wirkt, kann so am Monatsende erhebliche Mehrkosten erzeugen.
Politik reagiert – aber Umsetzung braucht Zeit
Die Bundesregierung hat das Thema erkannt. Im neuen Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 ist eine zentrale Preistransparenzstelle vorgesehen, die Echtzeitdaten anbietet und Ad-hoc-Preise sichtbar macht. Verbraucher:innen könnten künftig die Kosten vorab über Apps oder Navigationssysteme vergleichen.
„Das ist aus unserer Sicht die richtige Tendenz, wenn es dann tatsächlich so umgesetzt wird“, findet Claßen.

Home-Charging als Kostenanker
Stabiler und oft günstiger: das Laden zu Hause. Voraussetzung ist allerdings eine exakte Verbrauchserfassung, um Kilowattstunden korrekt abzurechnen. Athlon unterstützt hierbei mit Lösungen, die automatisierte Prozesse ermöglichen.
„Wir kooperieren mit führenden Anbietern für Wallboxen inklusive Software. Mitarbeitende laden dann per Ladekarte, die Daten werden automatisch verbucht – ganz ohne Excel-Listen oder Pauschalen“, erklärt Claßen. Das erleichtert die Administration und vermeidet Abrechnungsdiskussionen.
Wie Athlon Unternehmen vor Kostenfallen bewahrt
Damit aus Elektromobilität ein Vorteil statt eine Budgetfalle wird, braucht es klare Spielregeln. Athlon setzt deshalb auf drei zentrale Bausteine:

E-Car-Policy-Vorlage
Modular, schnell anpassbar, mit klaren Regelungen zu Ladeverhalten & Kostendeckung

Ladeinfrastruktur-Analyse
Bedarfsermittlung per Fragebogen: Wallboxen am Standort oder Fokus auf unterwegs?

Abrechnungssysteme fürs Home-Charging
Automatisiert, transparent, revisionssicher.
„Wer freie Wahl lässt, riskiert unkontrollierte Kosten“, betont Claßen. „Mit klaren Richtlinien steuern Unternehmen bewusst und greifen dort ein, wo Kostentreiber entstehen.“
Für Unternehmen, die am Anfang stehen oder noch unsicher sind, ob ein E-Fuhrpark sinnvoll ist, bietet ein Auto-Abo über Athlon Rent eine risikofreie Möglichkeit zum Einstieg. Durch kurze Laufzeiten erhalten Kunden einen direkten Praxiseindruck und können schnell Erfahrungen sammeln – ideal als Testballon, besonders wenn Elektromobilität nicht sofort vollständig umsetzbar ist.
Fazit
Elektromobilität bietet enormes Potenzial – aber nur mit dem richtigen Setup. Tarifvergleiche, Ladeverhalten und automatisierte Prozesse entscheiden über Wirtschaftlichkeit. Wer vorausschauend plant und klare Rahmenbedingungen schafft, schützt sein Budget und ermöglicht Mitarbeitenden gleichzeitig komfortables Laden – egal ob am Standort, unterwegs oder zu Hause.
Sie möchten Ihren E-Fuhrpark sicher und wirtschaftlich gestalten?
Athlon unterstützt Sie auf dem Weg – von der ersten Analyse bis zur transparenten Abrechnung.

